• Dirk Fleßner unter den TOP 15 der Deutschen Skuller U19.
  • Jann Edzard Junkmann auf dem Weg zur U23 WM.

 

Nach den Ergebnissen der Regatten von Leipzig, Brandenburg und Köln hatte sich Dirk Fleßner für die Ranglistenregatta der besten 36 deutschen U19 Skuller in Hamburg qualifiziert.
Dirk Fleßner in HamburgAuf der neu umgebauten und nun internationalen Ansprüchen genügenden Regattastrecke auf der Hamburger Doveelbe traten hierbei alle Ruderer im Einer an. Die besten acht bilden dann die Mannschaft, die den Deutschen Ruderverband auf der U19 WM im tschechischen Radnice im Einer, Zweier und Doppelvierer vertritt.
Um dem Reisestress an den Wochenenden der vergangenen zwei Jahre zu entgehen und um sich ruderisch weiter zu entwickeln, hatten sich Dirk Fleßner und Trainer Detlev Thomas entschieden, in dieser Saison den harten Weg zu gehen und im Einer zu starten.
Im Vorlauf qualifizierte sich Dirk mit einem souveränen Rennen für die Zwischenläufe der besten 18. Hier erwischte er einen „Hammerlauf“, unter anderem mit den amtiertenden U19 Weltmeistern von 2009 im Einer, Felix Bach aus Potsdam und im Doppelvierer, Florian Eidam aus Leipzig. In seinem besten Saisonrennen verfehlte er das Finale der besten 12 nur um 2/10 Sekunden. In einem weiteren guten Rennen gelang ihm schließlich ein dritter Platz und somit Gesamtplatz 15 in der deutschen Rangliste. In seinem Jahrgang 1993, der auch im nächsten Jahr noch bei den U19 startberechtigt ist, gehörte er sogar zu den fünf besten.Dirk Fleßner Am Sonntag bewies Dirk seine Vielseitigkeit und wechselte in den Riemenbereich, der ihm als zweimaliger U17 Meister von 2009 allerdings auch nicht fremd ist. Er sprang im 2. Achter des Deutschen Ruderverbandes als Ersatzmann für einen erkrankten Ruderer ein und belegte mit seiner Mannschaft in einem sieben Boote Feld den 2. Platz.

Weitere gute Ergebnisse erruderte Jann Edzard Junkmann bei der Internationalen Regatta auf dem Ratzeburger Küchensee. Nach dem krankheitsbedingten Ausfall seines Zweier-Partners Milan Dzambasevic aus Hannover bei der Ranglistenregatta in Köln galt es für beide, sich in Hinblick auf eine Nominierung für die U23 WM in Weissrußland zu empfehlen. Mit jeweils einem ersten, zweiten und vierten Platz in Vierer- und Achterrennen gegen starke internationale Konkurrenz konnten sich die beiden schließlich für den ersten U23 Achter des Deutschen Ruderverbandes am Sonntag qualifizieren. Diese neu gebildete Formation mit Ruderern aus ganz Deutschland lieferte dann in ihrem ersten gemeinsamen Rennen eine starke Leistung ab und unterlag nur knapp dem amtierenden U23 Welstmeister aus Polen. Die weiteren sechs nationalen und internationelen Boote wurden klar distanziert. Die endgültige Entscheidung über die Nominierung zur U23 WM fällt bei den Deutschen Meisterschaften in zwei Wochen auf dem Baldeneysee in Essen, bei der Jann Edzard im Vierer und im Achter an den Start gehen wird.